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Nachwuchs-Schmiede

Eine Investition in Wissen erzielt die höchste Rendite. Mit dieser Überzeugung werden bei BorgWarner in Kirchheimbolanden bereits seit 1961 junge Menschen in verschiedensten Berufen ausgebildet. Mittlerweile haben mehr als 600 Azubis hier ihren Berufsstart geschafft. Über 350 davon sind noch immer im Werk beschäftigt.

 

Der Standort Kirchheimbolanden betreibt einen eigenen Funktionsbereich Ausbildung und bildet seine Fachkräfte konsequent selbst aus. Neben den drei technischen Berufen Zerspanungsmechaniker/ in, Fertigungsmechaniker/in und Mechatroniker/in, in denen jährlich 16 Bewerber anfangen, bildet das Werk jedes Jahr auch zwei Industriekaufleute aus. Im Jahresschnitt sind etwa 60 technische und sechs kaufmännische Azubis in Kirchheimbolanden beschäftigt. Darüber hinaus bekommen acht weitere Berufsanfänger pro Jahr die Chance, ein duales Studium als Wirtschafts-Ingenieur/in, Maschinenbau-Ingenieur/in oder Elektrotechnik- Ingenieur/in zu absolvieren.


Ausbildung ständig modernisiert


Weil sich die Anforderungen an Berufstätige ständig verändern, werden die Ausbildungsgänge permanent aktualisiert und auf den Bedarf des Unternehmens abgestimmt. Auch die Art der Ausbildung hat sich stark verändert. Wurde früher schwerpunktmäßig unterrichtet, so verstehen sich die Ausbilder heute eher als Lernbegleiter und Unterstützer. Und wo es früher auf handwerkliches Geschick ankam, müssen heute komplexe Automatisierungssysteme aufgebaut, Prozesse gesteuert, Systemfehler erkannt und Problemlösungen entwickelt werden.

 

Im Ausbildungszentrum stehen den Azubis neben drei hauptamtlichen Ausbildern auch virtuelle Lernumgebungen mit vernetzter Technologie zur Verfügung. Die Berufsanfänger verbringen fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit in den Produktions- und dazugehörigen Abteilungen, damit sie ihre frisch erworbenen Kenntnisse vertiefen und erweitern können. So kann sich der Nachwuchs optimal auf sein späteres Arbeitsleben vorbereiten. Unterstützt werden die Lehrlinge dabei von rund 50 Mitarbeitenden, die als Ausbildungsbeauftragte fungieren.

 

 

Bei BorgWarner kann sich der Nachwuchs
auf sein späteres Arbeitsleben optimal vorbereiten.

 

Eigenverantwortung wichtig


Seit 1999 verfügt das Werk auch über eine spezielle Ausbildungsinsel. Dort führen die Berufsanfänger eigenverantwortlich Aufträge aus. Hierbei müssen sie unterschiedliche Herausforderungen, zum Beispiel in Bezug auf Qualität und Liefertermin, meistern und üben sich in produktiver Teamarbeit. Weitere Themen der Ausbildung sind Steuerungstechnik, Robotik, SPS und CNC.

Die Ausbildung in Kirchheimbolanden ist also sehr anspruchsvoll. Das Werk investiert ständig in neueste Fertigungstechnologien und -konzepte, wie zuletzt Lösungen im Bereich Industrie 4.0. Hierfür werden ständig qualifizierte Nachwuchskräfte mit neuen Kompetenzen benötigt, die man sich im Werk selbst heranzieht.

 
BorgWarner Turbolader mit Kugellagern

Ein starkes Team: Die Ausbilder und Nachwuchskräfte bei BorgWarner in Kirchheimbolanden.
Foto: © BorgWarner




 
 
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